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Partizipation Wien

61 Teilnehmer
11 Kommentare
53 Stimmen
21 Ideen

Diskussion zu "Internet of Things"

Endet am: 08.01.2017

Im Zusammenhang mit Smart-City-Strategien wird sehr oft über den Einsatz von Internet of Things (IoT)-Lösungen diskutiert, wodurch zahlreiche Services entstehen könnten, die unseren Alltag erleichtern. Aber auch viele Bedenken werden bei Internet of Things artikuliert. Die Stadt Wien möchte in diesem Themenfeld eine aktive Rolle einnehmen und sich mit der Bevölkerung und Wirtschaft intensiv mit den Chancen und auch mit den damit verbundenen Herausforderungen und Risiken von IoT auseinandersetzen.

Doch was ist IoT eigentlich? Vereinfacht gesagt, bezeichnet das „Internet der Dinge“ den Datenfluss zwischen physischen Gegenständen (Dingen) übers Internet. Diese Gegenstände schicken Daten in ein Netzwerk und liefern Informationen über einen Zustand des Gegenstands, welche in weiterer Folge verwertet werden können.

Ein Beispiel aus Barcelona: Die Mülltonne erkennt eigenständig, wenn sie voll ist, und gibt dies der Müllabfuhr übers Internet bekannt. Die Müllabfuhr muss dadurch nur jene Mülltonnen anfahren, die entleert werden müssen.

 

Wir wollen in der Digitalen Agenda Wien eine Positionierung zum Internet der Dinge aufnehmen und laden Sie daher ein, zu den folgenden Fragestellungen Ideen und Kommentare einzubringen:

  1. Wie könnte in der Stadt Wien IoT (Internet of Things) genutzt werden?
  2. Welchen Vorteil erwarten Sie sich als Bürgerin bzw. Bürger durch den Einsatz von IoT?
  3. Welchen Vorteil erwarten Sie sich für die Unternehmen bzw. den Wirtschaftsstandort Wien durch den Einsatz von IoT?
  4. Wie verlässlich schätzen Sie es ein, wenn Gegenstände miteinander kommunizieren und sich der Mensch darauf verlassen soll?
  5. Welche Bedenken ergeben sich durch den Einsatz von IoT, insbesondere innerhalb der Wiener Stadtverwaltung, im öffentlichen Raum bzw. im Unternehmensbereich?
 
021

Bürger und Gäste können mittels virtual Reality applications Informationen über Sehenswürdigkeiten abrufen. Gleichzeitig werden somit Touristeninformationen, historische Bilder/Videos und Audiodaten zugänglich gemacht. 

 

Hinzugefügt von: sabine.lutz_24131

08.01.2017
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020

Vorhandene Videokameras können dafür genutzt werden, die Wartezeiten für Fußgänger bzw. Fahrradfahrer je nach Verkehrslage oder Priorisierung des Individualverkehrs in vordefinierten Verkehrszonen (Begegnungszonen) zu verkürzen.

Diese vorhandenen analogen bzw. digitalen Videokameras werden mit  Videoanalyse Systeme vernetzt, um automatisch Echtzeitdaten zu Verkehrsaufkommen/-entwicklung aller Verkehrsteilnehmer zu erfassen (Rückkoppelungsmodell zu Verkehrssteuerungssystemen) und so eine intelligente Schaltung vorzunehmen.

Verknüpfung mit Infoscreens an stark frequentieren Fußgängerampeln (wie bei U-Bahnsystemen).

Hinzugefügt von: sabine.lutz_24131

08.01.2017
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019

der nächste Sommer kommt bestimmt:

Wo erhält man in einer Stadt eine Abkühlung? Ich würde gerne eine App verwenden, die mir genau sagt, wo und wie die nächste Abkühlung erreichbar ist, und mit welchen Kosten ich rechnen muss. Wo gibt es Wassernebel, in welchem Lokal hat es unter 30 Grad? Wo ist es kühl in der Stadt?

Ebenso bei Wohnungen: Wie kann man sicherstellen, dass Wohnungen, die man mieten möchte, nicht in 2 Jahren wegen sommerlicher Überhitzung ungebrauchbar werden? Der Energieausweis ist zwar ein gutes Mass, aber Kaltmieten geben keine Information darüber, ob mit einem grossen Energieaufwand zu rechnen ist, wenn im Sommer eine zusätzliche Abkühlung zu installieren ist. Die App Ligtsol gibt zwar Auskunft, wie der Sonnenverlauf im Sommer und Winter sein wird, aber es gibt keine Prognosen, wie sich die sommerliche Überhitzung iin der Wohnung auswirkt. ic würde gerne eine Miete der Wohnung dann entscheiden, wenn ich eine "Warmkosten" prognose erstellen kan. Und zwar nicht nur für den Winter, sondern besonders für den Sommer. Dann würden die Wohnungen, die eine sommerliche Überhitzung abwenden können (durch u.a. thermische Sanierungsmassnahmen, beschattung, konstruktive Massnahmen) auch mehr Wert sein. Dazu könnte ebenso eine Berechnung oder App entwickelt werden. Zusammenarbeit mit UBIMET, Gebäudeentwickler und Bauphsysiker sind erforderlich. 

 

 

 

 

Hinzugefügt von: susiformanek_23851

07.01.2017
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018

Lärm ist ein großes Umweltproblem: er verursacht nicht nur Gehörschäden sondern ist ein Stressfaktor, der zu erhöhtem Blutdruck, zur Ausschüttung von Stresshormonen, zu Schlafstörungen und damit indirekt zu Immunsystemstörungen oder Herzinfarkten führt (WUA Wien)

Wien legt großen Wert auf Lärmschutz

  • Über die Lärmkarte http://www.laerminfo.at/ können bereits jetzt lärmbelastete Bereiche identifiziert werden.
  • Das Wiener Gesetz zum Schutz von Baulärm schützt die Bevölkerung insbesondere gegen nächtlichen Lärm zwischen 20 Uhr und 6 Uhr.
  • Lärmsanierungsprojekte der MA 22 wie SYLVIE (systematische Lärmsanierung in innerstädtischen Wohnvierteln) werden partizipativ in Kooperation mit der Bevölkerung (gemäß Agenda 21) durchgeführt.

Akzeptanz durch Transparenz

U-Bahn Baustellenarbeiten (aktuell Sanierung der U4) müssen zum Teil in der Nacht durchgeführt werden. Transparenz kann bei kurzfristigen Belastungen die Akzeptanz wesentlich erhöhen.

  • Mobile Sensoren zeichnen Baustellenlärm auf
  • Bürgerinnen und Bürger können die aktuelle Lärmbelastung an Hand einer Lärmkarte (App) abrufen
  • Die Lärmbelastung kann an Hand einer Grafik im zeitlichen Verlauf nachvollzogen werden
  • Die Behörde kann bei Hinweisen auf Grenzwertüberschreitungen von sich aus aktiv werden (geeichte Messungen vornehmen)

Pilotprojekt an städtischen Großbaustellen

Ein kostengünstiges Pilotprojekt (U-Bahnbau) könnte zeigen, dass

  • die Akzeptanz der Bevölkerung für Baumaßnahmen gesteigert wird (geringere Zahl an Einsprüchen)
  • die Einhaltung von Grenzwerten durch die Bauunternehmen verbessert wird (weniger Überschreitungen)
  • die Bürgerbeteiligung bei Lärmsanierungsmaßnahmen erhöhen

Perspektiven - Beispiele

  • Baustellenüberwachung, Akzeptanzerhöhung bei Anrainern
  • Verkehrs- und Fluglärmanalyse zur Identifikation von Belastungsspitzen
  • Analyse von Belastungen durch Gastronomiebetriebe („Schanigärten“)
  • Überprüfung des Effektes von Lärmsanierungsmaßnahmen

Hinzugefügt von: RolandT

30.11.2016
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017

City-making bzw. Stadtentwicklung wird dank IoT zunehmend als kollaborativer Prozess gestaltet. Netzwerktechnologien haben die Entstehung der Sharing-Economy angekurbelt, da sie den Bürger das Teilen, Verkaufen und Mieten von Waren und Dienstleistungen ermöglicht haben. Netzwerktechnologien wie z.B. IoT können eine ähnliche Änderung bei der Stadtentwicklung auslösen, denn sie ebnen den Weg für die Dezentralisierung kreativer Prozesse. Dadurch wird die gemeinsame Konzipierung einzelner Projekte oder sogar ganze Stadtteile möglich. Bürger und Communities werden aktiviert und zur Mitgestalter der Stadt gemacht. Daher hat Co-creation in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auf internationaler Ebene sind bereits zahlreiche Beispiele davon zu finden.

Konkret kann IoT Co-creation durch folgende Massnahmen unterstützen:

  • Tools, die vorübergehende Aktivitäten und Veränderungen in der Stadt erleichtern. Wie wäre es wenn IoT das Organisieren vom Pic-nics, Pop-up Restaurants, oder Gemeinschaftsgärten erleichtert (Behördenwege, Hinweise usw.)? 
  • Tools, die das dezentralisierte Erfassen relevanter Daten wie z.B. Luftqualität oder Lärmbelästigung in der Stadt ermöglichen. Dadurch werden Bürger eventuelle Belästigungen in ihrer Umgebung erkennen bzw. automatisch melden können. IoT enabled Sensoren sind nicht nur cool, sie können bestimmte Probleme in der Stadt aufdecken.
  • Tools, die durch Kollaboration ein Kreatives-output erzeugen. Wie z.B. Kunstprojekte die dank IoT durch Kollaboration entstehen könen. Das Projekt Linzerschnitte vom Ars Electronica ist ein hervorragendes Beispiel von kollaborative und kreative Prozesse in der Stadt. 

Unabhängiges (nicht-gewinnorientiertes) IoT kann und soll das Leben, Arbeiten und Spielen in der Stadt wesentlich lebendiger, wertvoller und interessanter machen!

Hinzugefügt von: Juan carlos

30.11.2016
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016

Problem
• 2015 wurde in Wien an 24 Tagen die sog. Informationsschwelle überschritten, einmal musste Ozonalarm ausgelöst werden.

• Die Ozonkonzentration schwankt räumlich stark, sie kann in Parkanlagen oder Stadtrandbereichen deutlich höher sein (Quelle: bayr. Landesamt für Umwelt)

• Ozon beeinträchtigt die Lungenfunktion: empfindliche Personen sollten körperliche Anstrengungen vermeiden.

Idee

Eine App mit Anzeige der aktuellen, regionalen Ozonbelastung in Wien für Freizeitsportler, Kindergärten und Schulen mit folgenden Warnstufen: 

•Rot: Hohe Ozonbelastung - kommen Sie am Abend wieder!

•Gelb: Erhöhte Ozonbelastung: nicht zu sehr anstrengen!

•Grün: Viel Spaß beim Laufen!

Die Werte ergänzen und konkretisieren das bestehende Luftgütemess- Netzwerk und basieren auf Messwerten von dedizierten Sensoren wie auch auf Messwerten der geeichten Stationen der Stadt Wien. 

Ein Pilotprojekt wäre für Orte sinnvoll, die eine hohe Frequenz an sportlich aktiven Personen im Sommer aufweisen und nicht in unmittelbarer Nähe eines großen Verkehrsträgers liegen. Beispiele: Donauinsel – zahlreiche Badegäste an sonnigen Nachmittagen oder städtische Badeanlagen wie Gänsehäufel, Schafbergbad. 

Ziel des Porjektes wäre es

• Gewissheit über Luftbelastungen verschaffen – und damit zu sportlichen Aktivitäten ermutigen

• Für die Problematik sekundärer Luftschadstoffe zu sensibilisieren

• Auswirkungen von Luftschadstoffen verdeutlichen und damit zur Bewusstseinsbildung für Gegenmaßnahmen (Verzicht auf Autofahrten) sorgen

 

 

 

 

Hinzugefügt von: Othmar.Kyas_24005

30.11.2016
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015

Regelmäßige Bewegung ist einer der wichtigsten Grundpfeiler für ein gesundes Leben. Mehr noch, regelmäßiger Sport hilft vielen Leuten auch gesünder zu essen und mit dem Rauchen aufzuhören.

Es ist bekannt, dass Gesundheitsvorsorge der Gesellschaft viel günstiger kommt, als die Spätfolgen eines ungesunden Lebensstils zu kurieren – nur gerade bei der Vorsorge ist leider Österreich nicht gut aufgestellt. Während z.B. die Lebenserwartung in Österreich und Schweden vergleichbar ist, haben die Schweden durchschnittlich 6 (!) Jahre mehr „gesunde“ Lebensjahre als die Österreicher ( http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Healthy_life_years_statistics/de ). Das heißt auch für pro ÖsterreichIn 6 Jahre mehr „Reparaturmedizin“ und z.T. Arbeitsausfälle durch Krankheit, die der Gesellschaft sehr teuer kommen.

Oftmals fehlt nur ein konkreter Anstoß für Personen, mit regelmäßigem Sport zu beginnen – aber die derzeitigen Gesundheitspräventionsmaßnahmen dürften wohl nur wenige Personen erreichen oder sind leider nicht sehr wirksam.

Aktionen wie die „One Million Pound Challenge“ von Oklahoma (Beschreibung in Idee 4) zeigen, dass mit cleveren Ideen eine ganz Stadt motiviert werden kann,  Sport zu betreiben. Der Erfolg war dort, dass es viele Personen gemeinsam ein Ziel (in Summe eine Mill. Pfund abnehmen) erreichen wollten.

Vielleicht könnte man mit einer IoT-Lösung auch einen Anstoß für viele Personen geben, regelmäßig Sport zu betreiben:

An Strecken, die oft z.B. für Laufen genutzt werden (z.B. Prater Hauptallee, Donaukanal, Parks, Schönbrunn) werden IoT-Devices aufgestellt, die erkennen können, wie viele Personen laufen und auch wie schnell und weit sie laufen. Die IoT-Devices haben dazu Kameras eingebaut, die mittels einfacher Algorithmen die laufenden Personen erkennen können – aber nur dass sie laufen, nicht aber z.B. das Gesicht erkennen können um damit Rückschlüsse auf die konkreten Personen zu ermöglichen. Es geht nur darum zu zählen, wie oft diese Strecken von Personen laufend zurücklegt werden.

Die IoT-Devices zählen also die Personen, die Ausdauersport machen und melden dies an eine Zentrale. Diese Zentrale macht "laufend" eine Auswertung und stellt die Gesamtzahl pro "Laufstrecke" und die Summe über alle Strecken über verschiedene Medienkanäle dar: Internet, Apps aber z.B. auch auf gut sichtbaren elektronischen Anzeigetafeln bei den Laufstrecken.

Je öfter und mehr auf diesen Strecken gelaufen wird, desto gesünder leben die WienerInnen und - statistisch gesehen - weniger Wohlstandskrankheiten werden sie im späteren Leben bekommen - und dadurch dem Gesundheitssystem Kosten ersparen. Jede gelaufene Strecke könnte so ein paar Cent oder sogar Euro entsprechen, die dem Gesundheitssystem im Zukunft eingespart werden wird.

Zumindest ein Teil von diesen „laufenden“ Einsparungen der WienerInnen könnten sichtbar – auf den Anzeigetafeln angezeigt – in das Wiener Budget zurückfließen. Es sind ja diese Kosten, die später nicht anfallen werden, weil die laufenden WienerInnen gesünder leben und weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben werden.

Das klingt jetzt zuerst mal etwas utopisch, aber rechnerisch wäre das ein großer monetärer Gewinn für die Gesellschaft, abgesehen von der gesteigerten Lebensqualität durch einen gesünderen Körper und weniger Krankheiten für alle Personen, die Sport machen.

Die tatsächliche Finanzierung wäre im Grunde einfach möglich, da es ja Budgets für Maßnahmen im Gesundheitspräventionsbereich gibt, über die man so eine Aktion finanzieren kann. Das Interessante ist, dass man im Gegensatz zu anderen Präventivmaßnahmen (z.B. Verteilen von Broschüren) bei dieser IoT-Laufidee sehr gut den Erfolg monitoren kann: Eben, wie viele Personen regelmäßig und wie lange Sport machen.

Es geht hier erstmal um die Schaffung einer geeigneten IoT-Infrastruktur, Sport sichtbar und messbar zu machen. Aber im Grund geht es um die Schaffung eines großen Ziels für alle WienerInnen – gemeinsam Sport zu machen und dazu noch der Stadt (also uns allen) Geld zu sparen. Jeder für sich kann nur ein paar Euro „erlaufen“, aber wenn viele Personen auch nur etwas Kleines, aber Sinnvolles machen, dann kommt trotzdem viel heraus, ein Grundgedanke einer funktionierenden Gesellschaft.

Natürlich können bei diesen Strecken regelmäßig Informationen und Beratungen zum Thema Sport und Gesundheit angeboten werden, Trainingspläne erstellt werden etc. Ebenso können andere Aktivitäten wie Radfahren, oder z.B.  auch Rudern auf der neuen Donau oder was auch immer ebenfalls in die Messung einbezogen werden.

Hinzugefügt von: Schildi

26.11.2016
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014

Wien kann im Jahr 2015 14,3 Mio. Übernachtungen verbuchen und liegt damit im Spitzenfeld der Europäischen Städte. (https://www.wien.gv.at/statistik/wirtschaft/tourismus/). Dieser Zulauf entspringt sowohl aus dem privaten Städtetourismus als auch aus dem immer beliebteren Kongresstourismus. Für beide Zielgruppen bietet die Technologie des Internet of Things die Möglichkeit, sowohl die Sehenswürdigkeiten als auch die Kultur den Gästen von Wien digital näher zu bringen und den Aufenthalt so zielgerichtet wie möglich zu gestalten. Hierzu sind folgende Schritte notwendig:

  1. Zentrale Erfassung der Sehenswürdigkeiten, Kulturveranstaltungen, Öffentlichen Fahrpläne, Freizeiteinrichtungen, Unterkünfte und Kongressstandorte in einer gemeinsamen Plattform
  2. „Inventarisieren“ der oben genannten Standorte mittels QR Code, damit der Gast vor Ort die entsprechenden Informationen über die Einrichtung mittels Smartphone oder Tablet abfragen kann
  3. Entwickeln einer App, bei der der Gast die Interessen und Vorlieben für seinen Besuch erfassen kann. Weiters muss diese App in der Lage sein, die optimale Route zwischen den Standorten (unter Berücksichtigung von Fahrzeit und Öffnungszeit) zu ermitteln. Darüber hinaus kann der QR Code vor Ort Informationen über die Touristenattraktion bieten.
  4. Flächendeckende W-LAN Abdeckung, damit dieser Service auf für Gäste angeboten werden kann, die keine nationale Simkarte nutzen.

IBM hat 2015 mit einem ähnlichen Projekt in Italien begonnen und bis heute das Service in Milano stetig erweitert. http://www.ogilvy.it/portfolio/ibm_il_cloud_e_il_duomo_di_milano.html

 

Hinzugefügt von: WatsonIoT

22.11.2016
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013

Eine digitale City wie Wien lebt von digitalen Innovationen, ist aber auch von der Sicherheit der digitalen Welt abhängig. Gerade IoT-Devices haben in der letzten Zeit negative Schlagzeilen gemacht, da Millionen gehackte IoT-Devices weltweit DDoS https://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service Angriffe durchgeführt und immer wieder Teile des Internets lahmgelegt werden. Diese DDoS Angriffe sind derzeit wahrscheinlich die größten Bedrohungen im Internet.

Je mehr IoT-Devices im Internet vernetzt sind, umso höher ist auch die Gefahr, dass gehackte Devices wie IP-Kameras, intelligente Fernseher, Kühlschränke, Temperaturfühler etc. in Form von Botnets https://de.wikipedia.org/wiki/Botnet bestimmte Server im Internet mit Milliarden Anfragen in kürzester Zeit überfluten um diese lahmzulegen. Auf Grund der verteilten „Architektur“ in Botnets ist ein Ausforschen der Urheber dieser Attaken praktisch unmöglich.

Leider sind bei den bald weltweit Milliarden IoT-Devices viele Sicherheitslücken bekannt, die eine auch nur halbwegs durchgehende Schließung der Lücken illusorisch machen – oftmals ist in den Devices überhaupt keine Updateprozess vorgesehen.

Das kann eine echte Bedrohung auch für eine Stadt werden: Was soll eine Stadt wie Wien tun, wenn es vielleicht in Zukunft Erpressungsversuche geben wird - es wird gedroht, die IT von Firmen oder der Stadtverwaltung mit solchen DDoS-Attacken lahmzulegen. Ein Alptraum für eine hochvernetzte Stadt!

Vielleicht wäre es sinnvoll, schon möglichst frühzeitig in Wien ein Security Center zu etablieren, das sich besonders diesen Risiken im Bereich DDoS und IoT stellt

  • Interdisziplinär mit Unis, FHs, Firmen wie Internet-Provider, Sicherheitsfirmen und der IT der Stadtverwaltung
  • Beginnend mit der universitären Grundlagenforschung, z.B. mit Honeypots https://en.wikipedia.org/wiki/Honeypot_(computing)
  • Erforschen und Erstellen von wirksamen Filtern, die das Scannen von IoT Devies auf Schwachstellen im Internet erkennen und unterbinden
  • Methoden entwickeln, die den Traffic von IoT Devices (besonders die IoTs mit Schwachstellen) besonders beobachten
  • Im konkreten Fall mittels Filtern die DDoS Angriffe von den IoT Devices oder vom Internet erkennen und diese nicht in den Wiener bzw. österreichischen „Teil“ des Netz (Backbones) durchlässt - wäre einmal ein sinnvolle Anwendung von Netzsperren ...
  • Weitere Bedrohungspotentiale für die Internet-Infrastruktur frühzeitig zu erkennen
  • Vernetzung mit anderen Smart Cities, die vor ähnlichen Probleme stehen

Mit so einem Security Center könnte Wien eine Vorreiterrolle in Europa spielen, nicht nur im Bereich Smart City, sondern auch im Bereich Security, um Wien zur ersten Secure Smart City zu machen.

Hinzugefügt von: Schildi

15.11.2016
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2 Stimmen
 
012

Der Erfolg des öffentlichen Verkehrs in Wien hat auch das Problem mit sich gebracht, dass die U-Bahnen oftmals überfüllt sind. Häufig sind aber nicht alle Waggons voll - aber gerade bei diesen vollen Waggons drängen sich oft noch viele Personen bei den Türen rein, und dies dauert unnötig lange – andere Waggons bleiben halb leer.

Dies führt dazu, dass die „knappe Ressource“ U-Bahn nicht optimal ausgenützt wird. Zusätzlich dauert bei den Türen der überfüllten Waggons das Aus- und Einsteigen deutlich länger, d.h. dass auch die Stehzeiten der U-Bahn in den Stationen unnötig lang ausfallen. Je länger die U-Bahnen in den Stationen warten müssen, umso weniger oft können sie auch pro Stunde fahren, was wiederum die Wartezeit und die „Überfüllung“ erhöht.

Das Ziel sollte also sein, dass sich die wartenden Personen möglichst so am Bahnsteig zu „verteilen“, dass die Wartezeit der kommenden U-Bahn in der Station minimiert und das Platzangebot in der U-Bahn bestmöglich ausgenutzt wird.

Hier könnte eine IoT-Anwendung eine Lösung anbieten:

  1. In den Stationen benötigt man simple IoT-Devices mit einfachen Kameras, die die ungefähre Anzahl der wartenden Personen auf den Bahnsteigen pro Abschnitt (von ein paar Metern) erkennen und weiterleiten können
  2. In den U-Bahnen braucht man die ungefähre Anzahl der Passagiere pro Waggon bzw. innerhalb der Waggons. Hier könnte man die schon vorhandenen die Überwachungskameras verwenden bzw. kleine IoT-Devices wie auf den Bahnsteigen einbauen. Die Anzahl der Passagiere in den U-Bahnen wird auch an eine zentrale Stelle übermittelt.
  3. Bei den U-Bahn Bahnsteigen benötigt man auch noch IoT-Devices, die „motivierend“ zeigen, an welchen Stellen man besser einsteigen sollte, weil noch mehr Platz in der kommenden U-Bahn sein wird. Und wo man eher nicht einsteigen sollte, weil es dort gleich zu einem großen Gedränge kommen wird. Hier könnte man z.B. eine Rot-Gelb-Grün Markierung oder eine nette Animation an die U-Bahn Wand projizieren, die den wartenden Personen diese Hinweise gibt. Vielleicht könnte man dazu den „Bruno“ von der U-Bahn Werbung nehmen, der nett animiert diese Hinweise gibt, z.B. in dem er in einem projizierten Filmchen dorthin geht, wo noch Platz sein wird …
  4. Eine Software in der Zentrale, die alle Informationen der IoT-Devices verarbeitet und die optimalen Hinweise für die Bahnsteige erstellt und weiterleitet. Diese Software kann natürlich auch die Erfahrung der letzten Tage und Wochen nutzen, um vorherzusagen, an welchen Stationen wahrscheinlich viele Personen aussteigen werden.

Wichtig wäre es, dass man mit diesen Hinweisen eine positive Stimmung erzeugt, dass möglichst viele Passagiere mitzuhelfen, dass die Züge schneller fahren können. Es soll vielleicht ein wenig ein spielerische Gedanke dahinterstehen.

Man könnte so mit Hilfe von IoT-Devices und mit geringen Aufwand erreichen, dass mehr Personen mit der U-Bahn fahren können, und dies schneller und mit höher Zufriedenheit.

Hinzugefügt von: Schildi

10.11.2016
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011

Wenn die Beleuchtung ausfällt, soll die betroffenen Anlage, direkt an MA 33 (derzeit gibts ein online Formular, wo der Bürger ev. Schaden melden kann) eine Meldung abgesetzt werden, - der Techniker rückt aus und behebt den Schaden - das müsste halt in jeder Straßenbeleuchtung zusätzlich eingebaut werden,.

Diese  könnte z.B. auch auf Ameplanalagen angewendet werden.

 

Hinzugefügt von: sylvia.nowacek_23885

10.11.2016
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010

Hier gibt es eine ganze Sammlung von Ideen: http://www.libelium.com/resources/top_50_iot_sensor_applications_ranking/

Es wäre sinnvoll, einen Themenspeicher zu erstellen, um danach zu priorisieren und ein "Wiener Gesamtpaket" zu erstellen. Zusätzlich zu den in der Liste angeführten würde mir, speziell für Wien, noch einfallen:

- Kultur und IoT

- Sport und IoT

- Bildung und IoT
 

 

Hinzugefügt von: ICTAustria

10.11.2016
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009

Meine Anliegen sind (u.a. aus jüngsten eigenen Erfahrungen mit Standesamt, Versicherungen, Bezirksgericht):

  • vorhandene IT-Möglichkeiten werden häufig nicht genutzt, sind oft uneinheitlich, Mitarbeiter nicht entsprechend eingeschult usw.!
  • alte Abläufe werden beibehalten, ebenso Gebühren (z.B. "Gebühr" von EUR 9,30 für ein Blatt pdf-Ausdruck, keine Zusendung/Kommunikation per email, oft noch Fax gefordert ...) etc.
  • man könnte bei richtigem Einsatz Personal sparen, Abläufe beschleunigen, den Bürger in den Genuss eines spürbaren möglichen Nutzens kommen lassen ... statt - wie oft gehört - die IT als Grund für Komplikationen und Verzögerungen zu kommunizieren)
  • ...

"Digitalisierung" darf nicht heißen, dass wir alles wie bisher - bloß mit IT-Unterstützung - machen, sondern dass dabei auch Abläufe, Schnittstellen usw. verändert werden ... auch in der Verwaltung (nicht nur in der Wirtschaft und bei den berufstätigen Bürgern)!

Hinzugefügt von: Helmut

04.11.2016
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008

Eine sogenannte „Druckknopfampel“ bei einem Fußgängerübergang schaltet nur dann die Fußgängerampel auf Grün, wenn man vorher beim orangen Kästchen auf den Knopf drückt. Allerdings nicht sofort, manchmal muss man recht lange warten, bis es tatsächlich grün wird, und das ist bei FußgängerInnen oftmals ein Ärgernis.

Der Grund dafür: Wenn man gerade zu einem ungünstigen Zeitpunkt den Druckknopf der Fußgängerampel drückt (sich „anmeldet“), muss man den kompletten Umlauf bis zur nächsten Grünphase warten, dies können schon mal zwei Minuten sein. Das Ziel dieser Art der Schaltung ist natürlich den motorisierten Verkehr möglichst wenig aufzuhalten - nunja, auf Kosten der FußgängerInnen.

  

Kein Auto weit und breit, hier könnte die Fußgängerampel sofort auf Grün schalten

Es wäre aber dank IoT-Devices einfach möglich, die Schaltung mit wenig Aufwand viel fußgängerfreundlicher zu gestalten, so dass die FußgängerInnen viel früher die Grünphase bekommen und ohne die AutofahrerInnen aufzuhalten.

Variante 1: Einfach
Es gibt dazu im einfachsten Fall ein IoT-Device auf der Ampel, das misst, ob Autos zur Ampel hin fahren. Wenn ein Fußgänger auf den Knopf drückt, wird beim IoT-Device nachgefragt, ob gerade Autos in der Nähe sind. Wenn auf einer Straße gerade kein Auto unterwegs ist, kann nach Drücken des Druckknopfs die Fußgängerampel sofort auf Grün geschaltet werden.

Vorteile

  • Der motorisierte Verkehr wird nicht behindert
  • Ein deutliches Zeichen zum Modal Split zu Gunsten der umweltfreundlichen FußgängerInnen ohne andere TeilnehmerInnen am Straßenverkehr zu behinden.

Variante 2: Ohne Knopf drücken geht es auch

Wenn man auf beiden Seiten des Fußgängerübergangs auch IoT-Devices anbringt, die erkennen, dass sich Fußgänger dem Übergang nähern, wird die Sache noch viel komfortaber. In diesem Fall erkennt so ein Device, dass sich ein Fußgänger nähert. Das andere Device kann erkennen, ob sich ein Auto nähert.  Wenn sich kein Auto der Ampel nähert, aber ein Fußgänger, wird sofort auf Grün für die FußgängerInnen geschaltet.

Zusätzlicher Vorteile

  • Ein Drücken der Taste ist nicht immer erforderlich
  • Noch besserer Einsatz von IoT
  • Die Kästen zum Drücken könnte man sich komplett ersparen, da die IoT-Devices sowieso erkennen, ob FußgängerInnen bei der Ampel warten

Variante 3: Auch bei einem Stau wird bei Bedarf sofort die Fußgängerampel auf Grün gestellt

Eigentlich kann bei einem „Autostau“ auf der Straße auch sofort eine Grünphase für FußgängerInnen „eingeschoben“ werden, wenn sich FußgängerInnen dieser Ampel nähern. Dies klingt vielleicht zunächst seltsam, aber wenn Autos über dutzende Meter vor und nach der Ampel im Stau stehen, dann macht es ja auch nichts, dass die Autos kurz mal vor der Fußgängerampel stehen, statt mitten auf dem Fußgängerübergang. Nach dem es wieder grün für die Autos ist, können die Autos dann ein paar Meter weiter vorfahren und haben dann die im Stau stehenden Autos vor ihnen sofort wieder eingeholt. In Summe sind die Autos genau gleich schnell, nur eben mit dem Vorteil, dass die FußgängerInnen über die Straße gehen konnten.

Zusätzlicher Vorteile

  • Eine echte „smarte“ IoT-Verkehrslösung für Wien!

Hinzugefügt von: Schildi

03.11.2016
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007

Mehr als 7000 Menschen wurden in Wien im Jahr 2014 bei Straßenverkehrsunfällen verletzt, 21 Menschen wurden leider sogar getötet. Ein Rückgang der Unfälle kann in den letzten Jahren nicht verzeichnet werden, im Gegenteil: https://www.wien.gv.at/statistik/verkehr-wohnen/unfaelle/

Jeder Unfall ist einer zu viel – nicht nur das persönliche Leid für die Betroffenen ist groß, auch der finanzielle Schaden für die Volkswirtschaft ist enorm: von den Kosten im Gesundheitssystems bis zu den Ausfällen durch Krankenständen, und vieles mehr.

Mit IoT könnte man die Anzahl der Unfälle senken und dies kostenneutral für die Verwaltung und damit auch für die Personen, die sich an die Verkehrsregeln halten – mehr noch: die „braven“ werden sogar finanziell belohnt. Wie das geht? Hier die Idee:

Doch zuerst noch die Frage, warum gibt es Unfälle? Sind es die Verkehrsregeln, die nicht eindeutig sind (Ampeln nicht korrekt geschaltet, widersprüchliche Regelungen etc.) oder ist es eigentlich fast immer menschliches Versagen? Die Statistik zeigt, dass es fast immer das nicht befolgen von Verkehrsregeln ist, die Unfälle verursachen:

  • Ablenkung (z.B. Handys) sind eine der Hauptursachen – es gibt in Österreich neunmal (!) so viele Ablenkungsunfälle wie Alkoholunfälle
  • Zu hohe Geschwindigkeit
  • Zu geringer Sicherheitsabstand
  • Bei „dunkelgün“ bei der Ampel noch Gas geben
  • Zebrastreifen missachten
  • und viele weitere Verstöße gegen die Regeln. So hat der ÖAMTC am 17.10.2016 verlautbart: „Rund ein Drittel aller Lenker blinkt nicht oder nicht richtig“

Eigentlich bräuchte man die Regeln gar nicht, wenn man sich mit Hausverstand im Verkehr bewegen würde. Aber selbst die Strafandrohung von Geldstrafen und Nachschulungen hilft hier scheinbar nichts, die Unfallzahlen gehen nicht zurück. Die Situation ist aber besonders tragisch, da man durch das eigene Verschulden (z.B. Ablenkung durch ein Handy am Steuer) nicht nur sich selbst gefährdet, sondern auch andere gefährdet, vielleicht verletzt oder gar tötet.

Und hier kommt IoT ins Spiel: mit IoT-Devices kann man sehr kostengünstig den Verkehrsfluss beobachten und die Personen, die sich nicht an die Regeln halten und somit andere gefährden, erkennen. Es genügt schon ein IoT-Device mit Kamera und einer genauen Uhrzeit (z.B. von einem GPS-Modul), diese können in großer Anzahl kostengünstig an viel befahrenden oder besonders gefährlichen Stellen z.B. neben der Straßenbeleuchtung montiert werden. Diese IoT-Devices können so Informationen sammeln, um Hinweise zu vielen gefährlichen Gefahrenpotentialen zu bekommen:

  • Zu schnell unterwegs (zwei oder mehrere IoT-Device auf einer Straße „monitoren“ ein Auto und messen die Zeitdifferenz zwischen den IoT-Devices – sozusagen ein Mini-Section Control)
  • Zu geringer Abstand zwischen Autos
  • Bei Rot in die Kreuzung einfahren, oder bei Rot noch nicht den Kreuzungsbereich verlassen
  • Zebrastreifen missachtet
  • Mit dem Handy telefoniert
  • Usw.

Dazu werden die Bilder der der IoT-Devices mit Zeitstempel über ein Netzwerk an einen Server geschickt und dort automatisiert verarbeitet. Die heutigen Bildverarbeitungs-Algorithmen können diese gefährlichen Situationen leicht erkennen und so mögliche Regelverstöße filtern und weitergeben. Spannend ist hier z.B. der Fall vom Telefonieren am Steuer: Hier kann eine ausgeklügelte Software zumindest die Fotos heraussuchen, bei denen etwas am Ohr der LenkerInnen ist. Mit dieser wohl recht guten Vorauswahl müsste man dann noch „händisch“ die tatsächlichen Telefonierer herausfinden - und alle diese Verstöße würden mit einer Geldstrafe geahndet.

Der Vorteil dieser Idee wäre,  dass der Einsatz diese IoT-Devices viel günstiger ist, als alle anderen derzeit  verfügbaren Mittel der Verkehrsüberwachung und so großflächig eingesetzt werden können.

Und dies scheint leider der einzig wirksame Weg zu sein (Risiko des „erwischt“ muss groß sein), damit sich möglichst viele an die Verkehrsregeln halten – und so die meisten Unfälle zu verhindern.

Aber natürlich sollten alle VerkehrsteilnehmerInnen überwacht werden. Bei welchen Kreuzungen sich z.B. RadfahrerInnen besonders oft nicht an die Regeln halten, kann man so ebenfalls leicht herausfinden und Schwerpunkt-Aktionen der Polizei setzen.

Aber es soll ja nicht um das Strafen gehen, oder dass die Stadt Wien hier nur Geld einnimmt. Die Bussgelder könnten im Gegenzug einfach an die „braven“ VerkehrsteilnehmerInnen fließen, die sich an die Regeln halten und damit beitragen, dass es weniger Unfälle gibt. Es gibt dazu sogar einen Versuch mit Gamification-Ansatz:

The Speed Camera Lottery - The Fun Theory „Can we get more people to obey the speed limit by making it fun to do?“ https://www.youtube.com/watch?v=iynzHWwJXaA

Auf jeden Fall können IoT-Devices kostengünstig und großflächig eingesetzt werden, um die Verkehrsrsegeln zu überwachen, die für eine gemeinsame, sichere Verkehrsnutzung unerlässlich sind. Die Personen, die sich nicht daran halten, und sich und andere gefährden, müssten sich bewusst sein, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist (dank der vielen IoT-Devices, die man montieren könnte), erwischt zu werden. Im Gegenzug bekommen die Personen, die sich korrekt und rücksichtsvoll behalten, sogar noch einen Bonus.

Hinzugefügt von: Schildi

29.10.2016
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006

Ich erlaube mir als Anregung ein paar Beispiele aus anderen Städten einzubringen (in Videoform)

Flood Prevention in Buenos Aires: https://www.youtube.com/watch?v=pYxlMEatJ1Q
Transportsteuerung Hamburger Hafen: https://www.youtube.com/watch?v=wWi9ToBNRqI 

Viel Spaß beim Ansehen.

Hinzugefügt von: thomas.friedlma...

28.10.2016
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005

Mitschreiben scheint nicht sehr beliebt zu sein:

Idee: Tafeln, die gleich auf ipads produzieren und jeder kann es abspeichern. Ein Buch entsteht daraus.

So ähnlich wie die nice wall http://bene.com/de/produkte-raumkonzepte/bueromoebel/idea-wall/ , nur für Klassen. Und Kinder können statt auf Tafeln auf ihr ipad schreiben, so dass es auf die Wall produziert werden kann.

Inhalt wird auf einer Plattform gespeichert, und Kinder können darauf zugreifen, falls sie gefehlt haben. 

Hinzugefügt von: susiformanek_23851

27.10.2016
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004

In den letzten 20 Jahren hat sich die Anzahl der übergewichtigen Kinder in Österreich verdreifacht – und Übergewicht im Jugendalter kann die Lebenserwartung um fünf bis sieben Jahren verkürzen!

Regelmäßiger Sport ist der beste Garant für einen  gesunden Lebensstil und für ein langes, gesundes Leben – und „nebenbei“ werden auch die stetig steigenden Kosten für das Gesundheitssystems deutlich reduziert: „Prävention statt Reperaturmedizin“.

Doch wie kann man Kids und Jugendliche zum regelmäßigen Sport animieren? In dem man ihnen Borschüren in den Schulen austeilt?

Oder in dem man Sport als Spiel, als „Game“ anbietet, um sich in Gruppen gegenseitig zu messen und zu toppen.

Warum kann das funktionieren? Es geht um Gamification – um spielerische Aspekte bei Herausforderungen – die scheinbar gar nichts mit dem Spiel selbst zu tun haben. Das „Pokemon Go“ App hat z.B. gezeigt, was eine Eigendynamik bei so ein Spiel erzeugen kann, und auf einmal sind Millionen Kids aus den Wohnungen herausgekommen.

Ein anderes Beispiel: Die „One Million Pound Challenge“ zeigt wie Oklahoma City, die Stadt  mit den ehemalig meisten Übergewichtigen in den USA zu einer der  gesündesten Städte der USA wurde. Es wurde ein simples Internetportal veröffentlicht, bei dem jeder Einwohner der Stadt das eigene Gewicht, die körperlichen Aktivitäten und dann auch die Gewichtsreduktion durch sportliche Aktivitäten eingeben konnte. Das Erstaunliche ist, dass dies eine nicht vorhersehbare Eigendynamik (Begeisterung) entwickelt hat, bei der die ganze Stadt gemeinsam das Ziel erreichen wollte, eine Million Pfund (also eine halbe Million Kilo) abnehmen zu wollen. Viele Personen haben erst durch diese Initiative begonnen, regelmäßig Sport zu betreiben.

Während dies vor einigen Jahren nur stationär mit Computern funktioniert hat, ist eine Umsetzung jetzt mit Smartphones, Apps, IoT und Social Media viel einfacher möglich, und es ist eine noch eine viel größere Unterstützung und Motivation möglich.

Die hier beschriebene Idee ist, dass mit IoT Devices die sportliche Betätigung von Kindern und Jugendlichen gezielt gefördert werden soll: Es werden kleine IoT-Devices mit Bewegungssensoren an SchülerInnen in Wiens Schulen ausgegeben, die man z.B. einfach in die Hosentasche geben kann, als Armband tragen oder auf die Schuhe klipsen kann.  Die „Personalisierung“ erfolgt hier nur „klassenweise“, d.h. man kann ein IoT-Device nur auf eine Klasse zurückführen (und nicht auf eine Person), auch Auswertungen können daher nur bis „hinunter“ auf eine Klasse gemacht werden.

Und jetzt wird es spannend: Es werden innerhalb der Schule, oder z.B. bezirksweise Wettbewerbe ausgeschrieben, welche Klassen gemeinsam, also in der Gruppe, besonders viel Sport machen. Die IoT-Devices messen die Bewegung und geben diese an ein zentrales Internet-Portal weiter. Die aktuellen Stände der Wettbewerbe, also die besonders sportlichen Klassen können so jederzeit und ganz aktuell angesehen werden.

Zusatzpunkte können die Klassen erreichen werden, wenn z.B. viele Kids einer Klasse beim Wiener Kindermarathon mitmachen, oder wenn die gelaufene Durchschnittszeit einer Klasse überdurchschnittlich gut ist. Die Preise sind, wie bei allen Gamification-Ansätzen, nur symbolisch, es geht hier ja um die Herausforderung und um das „Erreichen“. Aber ein paar Euro für die Klassenkassa könnten schon drinnen sein – vergleichsweise sehr wenig, wenn man bedenkt, was man einsparen könnte, wenn man nur einen Herzinfarkt später einmal verhindern könnte.

So eine Aktion mit diesem IoT-Device würde sehr gut zum Thema „Smart Health“ im Rahmen der Smart City Initiative der Stadt Wien passen, ebenso zu den Wiener Gesundheitszielen 2025 ( https://www.wien.gv.at/gesundheit/strukturen/gesundheitsziele/index.html ). Z.B. „Körperliche Aktivität bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere bei Mädchen, steigern“

Es geht bei dieser Idee darum, dass mit diesen IoT-Devices viele Kids einen Anstoß bekommen könnten,  regelmäßig Sport zu betreiben – einer der wichtigsten Grundpfeiler in der eigenen Gesundheitskompetenz, um lange gesund zu leben – und dass es einfach Spaß macht, Sport zu betreiben. Ebenso könnte dies eine sehr einfache, kostengünstige und gut auch evaluierbare Form einer gesundheitspräventiven Maßnahme sein.

So ein  SchülerInnen-IoT-Device könnte sogar noch mehr. Mit ein paar Leuchtdioden ausgestattet, könnte man es den Kids sogar ermöglichen, dieses Device  selbst zu programmieren, z.B. in dem man kleine Programme auf privaten oder Schul-PC oder Tablets schreibt und diese dann drahtlos auf das IoT-Device überträgt. So hat jedes Kid die Chance selbst etwas zu programmieren! Viele technische Talente könnten so entdeckt und gefördert werden. Es gibt dazu schon zwei internationale Beispiele:

Wäre das nicht eine spannende Innovation für die Smart City Wien? So eine IoT-SchülerInnen Device könnte gut für die Gesundheit und auch gut für die Innovationskraft von jungen WienerInnen sein.

Hinzugefügt von: Schildi

27.10.2016
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003

Ideen gibt es viele:

  • automatisierte Stromzählerstandablesung (direkte Verbindung des Strommessegeräts mit dem Provider)
  • automatisierte Gaszählerstandablesung
  • Einführung von Flexi-Tarifen: im Rahmen eines eigenen Vertrags wird immer der billigste Strom-/Gastarif verwendet - kein lästiges
  • "Parkpickerl" bezogen auf Besitzer und nicht auf Fahrzeug (via App). Oder mehrere Parkpickerl für einen Besitzer, das Parkpickerl/Fahrzeug erkennt automatisch, wenn es in eine Zone fährt, lässt sich auch auf Kurzparkzonen erweitern.
  • Kombinationen von Ticket, Carsharing, Bikes usw. via App - aber zentrale Abrechnung

Ganz allgemeine könnte man ja unter dem Dach der Wien Holding ein digitales Service Center einführen. Das lässt sich natürlich auch für Unternehmen (gerne auch mit Einbindung der Wirtschatfskammer, SVA usw.) einführen.

Hinzugefügt von: robduchac

27.10.2016
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002

Als Fahrgast der Wiener Linien mit Netzkarte ist es ein Ärgernis für SchwarzfahrerInnen mitzahlen zu müssen. Die Kontrolle von Fahrscheinen könnte durch IoT verbessert und vereinfacht werden, mitunter lückenlos erfolgen. Mittels dieser Technologie könnten zukünftig Tickets generiert werden, die beim Zustieg zu öffentlichen Verkehrsmittel automatisch anzeigen, ob jemand "schwarz fährt" oder einen gültigen Fahrschein besitzt. Dafür wäre die interaktive Kommunikation zwischen dem Fahrschein und dem benützten Verkehrsmittel im Zuge des Einstiegs erforderlich.

Hinzugefügt von: thomas.schuhboeck

25.10.2016
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