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Partizipation Wien

136 Teilnehmer
37 Kommentare
241 Stimmen
38 Ideen

Digitale Agenda Wien 2020

Endet am: 15.02.2018

Im Jahr 2015 wurde die Digitale Agenda Wien publiziert, die gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern entstanden ist. Die Digitale Agenda ist Wiens Strategie für den Umgang mit den Veränderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt. Zahlreiche Ideen aus dem Jahr 2014 sind bereits umgesetzt worden: Sag's Wien, wien.at live-App, digitale Partizipationskultur, Public WLAN, Open Data, etc.

Viele weitere Projekte werden momentan erarbeitet. Und wir hören nicht auf. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir die Digitale Agenda Wien fit für 2020 machen. Dazu brauchen wir Ihre Inputs:

Sind die damals getroffenen Annahmen noch aktuell? Was fehlt und was ist bereits überholt? Wo sehen Sie die "Digital City" Wien im Jahr 2020? Welche Entwicklungen müssen von der Stadt Wien aufmerksam beobachtet werden, um 2020 weiterhin an der Spitze zu sein? 

 

Bitte helfen Sie mit, folgende Fragen aus Ihrer Sicht zu beantworten:

1) Mit Sicherheit vernetzt

Auf welche Entwicklungen soll sich Wien im Zusammenhang mit Angriffen auf Computersysteme einstellen (z. B. Cloud-Services, Internet der Dinge, Umgang mit Schadsoftware, Social-Engineering-Angriffen)? Wie wirkt sich die neue Datenschutzgrundverordnung aus? Was sind die Voraussetzungen, dass sich IT-Sicherheit und Datenschutz im Jahr 2020 auf höchstem Niveau bewegen?

2) Digitale Services der Stadt

Auf welche Entwicklungen soll sich Wien im Zusammenhang mit Blockchain, elektronischen Identitäten (E-ID), digitalen Amtswegen, virtuellen Realitäten (AR/VR), künstlicher Intelligenz, etc. einstellen? Welche smarten digitalen Services der Stadt Wien erwarten Sie sich im Jahr 2020?

3) Stadt der digitalen Kompetenz

Auf welche Entwicklungen soll sich Wien im Zusammenhang mit papierlosen Klassenzimmern, analytischem-digitalen Denken, elektronischem Lernen, etc. einstellen? Was ist essentiell, um die nächste Generation zu IT-Koryphäen zu machen, dem IT-Fachkräftemangel entgegen zu wirken und digitale Kompetenzen zu stärken?

4) IT-Wirtschaft & Start-Ups

Wie wird Wien das europäische Zentrum für innovative IT-Unternehmen? Wie können Start-Ups und Wirtschaft auch 2020 DIE starke Triebkraft für die Smart City Wien bleiben?

5) Digitale Infrastruktur

Auf welche Entwicklungen soll sich Wien im Zusammenhang mit 5G-Technologiestandard, Big Data, Netzen für das Internet der Dinge, Neues Arbeiten, etc. einstellen? Welche zukunftsorientierte, digitale Infrastruktur – DAS „Nervensystem“ einer intelligenten Stadt – ist für Wien bereitzustellen?

 

Gemeinsam machen wir Wien. Mobiler. Persönlicher. Vernetzter. Und noch ein bisschen smarter. Mit der Digitalen Agenda Wien 2020 !

 
038

Es gibt die Information, dass vor kurzem eine Budgetrahmen von € 570 Mio. für das Schulsanierungsprojekt II genehmigt wurde. Es soll allerdings nur für ca. 40 Schulen gelten und auch gewissen Vorgaben unterliegen (Vorfinanzierung durch die Bezirke).

Wenn man von diesem Budget "nur" 5% (€ 30 Mio.) nimmt, dann können alle Schulen der Stadt Wien mit einer neuen Gebäude-Infrastruktur und Flächendeckendem WLAN ausgestattet werden. Sicher gibt es "1000 Gründe", warum dieses Budget nicht dafür verwendet werden kann. Aber im Sinne von "Wien neu denken" und wenn der Stadt Wien die Digitalisierung der Stadt und das Heranführen der Kinder an die Digitaltechnik wichtige Anliegen sind, denke ich, lässt sich ein Weg finden, wie das finanziert werden kann.

Für die Umsetzung des Projekt werden die personellen Ressourcen in der MA 14, MA 56 und MA 34 wahrscheinlich nicht ausreichen. Allerdings können mit geschickten Ausschreibungen Dienstleister gefunden werden, die einen Großteil der Tätigkeiten (Projektmanagement, Begehungen und Klärungen mit den Kunden, Planung, Baubegleitung, Abnahme, Dokumentation, Installation der Objekt-Infrastruktur und der IKT-Infrastruktur) abdecken. 

Hinzugefügt von: Wolfgang Schmied

15.02.2018
Kategorie: Digitale Infrastruktur
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037

Quando bietet bereits eine sehr gute Grundlage und Übersicht über die öffentlichen Verkehrsmittel. Die App ist jedoch relativ rudimentär.

Wünschenswert wären folgende Funktionen, um den Fahrgästen einen noch besseren Überblick zu geben und sie bei ihrer Reiseplanung zu unterstützen:

  • Wähle eine Linie und sieh wo die Streckenführung verläuft
    Immer wieder ist man in unbekannten Teilen der Stadt und sieht dort eine Station. Doch wie verläuft die Strecke? Komme ich mit er Linie in die Nähe meines Ziels?)
  • Sieh Dir an, wo die Fahrzeuge der gewählten Linie gerade unterwegs sind. Erkenne Fahrtaktverdichtungen und Verzögerungen in Echtzeit.
    Oftmals wartet man lange auf die Straßenbahn oder den Bus. Die/der nächste ist natürlich sehr voll. Soll man sich hinein quetschen oder sind gleich mehrere Fahrzeuge hintereinander unterwegs? Oftmals kommen (zB bei Linie 43 und 13A gleich 3 bis 5 Fahrzeuge in unmittelbarer Folge). Lohnt sich das Warten oder baut sich gerade ein Stau auf? Auf der (in Punkt ein genannten) Streckenführung sind alle Fahrzeuge der Route in Echtzeit zu sehen.
  • Sieh auf den ersten Blick wann die nächste klimatisierte Bim / U-Bahn / Bus kommt
    Lohnt sich im Sommer das Warten auf die nächste klimatisierte Garnitur oder wäre die Wartezeit zu lange? Die in Punkt 2 genannte Funktion zeigt anhand der Fahrzeugicons auch die Klimatisierung an.
  • Erkenne mit einem Blick, wo derzeit Störungen vorliegen
    Auf der Wien-Karte sind problematische Streckenabschnitte rot eingefärbt, Aufzugausfälle / Rolltreppenschäden mit Icon bei den jeweiligen Stationen dargestellt. Vor allem wichtig für Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwägen
  • Erfahrungsgemäße Auslastung der Fahrzeuge nach Uhrzeit
    Wie voll ist dieses Transportmittel erfahrungsgemäß um diese Zeit? Angelehnt an die Google Analyse auf Maps (wie gut besucht ist der Ort im Schnitt zu dieser Zeit) oder der Routenplanung mit Waze (wie hoch ist die Verzögerung bei meiner Fahrt zu bestimmten Zeiten aufgrund der durchschnittlichen Verkehrslage).

Meines Erachtens sollte dies aber nicht Teil von Quando sein, sondern eine eigenständige App. Auch denkbar wäre es, dies über eine Website mit Standortabfrage zu lösen, wenn die Programmierung einer App zu teuer wäre.

Hinzugefügt von: cpuhl51

09.02.2018
Kategorie: Digitales Stadtservice
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036

Es Solte ein Online Ticktet  für alle Öffis geben was man ausdrucken kann.  So wie die ÖBB .

Gleich Über die Webseite der Wiener Linien . ob Bus Straßenbahn oder auch U-Bahnen .

Hinzugefügt von: Maschilk47

09.02.2018
Kategorie: Digitales Stadtservice
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035

Wahlcomputer in den magistratischen Bezirksämtern aufstellen und den Bürgern zb eine Woche Zeit geben um Wählen zu gehen.

Hinzugefügt von: storm

08.02.2018
Kategorie: Digitales Stadtservice
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034

Sie fragen: Wie wird Wien das europäische Zentrum für innovative IT-Unternehmen? 

Antwort: Reparieren Sie das unlogische und schädliche österreichische Steuer- und Fördersystem, um es Startup-kompatibel zu machen, z.B. durch eine "Startup-Zone Wien".

Begründung: Startups haben im Hochsteuerland Österreich einen gewaltigen Wettbewerbsnachteil im Vergleich zur internationalen Konkurrenz. Noch bevor ein Startup auch nur einen einzigen Cent verdient hat, wird es vom Staat unterminiert, und zwar indem die nachsteuerliche Belastung von österreichischen Startups für Personalkosten aufgrund Höchststeuersätze und Abgaben de facto staatlich circa verdoppelt wird.  Jedes Startup in Wien muss also doppelt soviel extrem teures Risikokapital auftreiben als realwirtschaftlich notwendig ist, um dem Staat schon in der härtesten Phase eines Startup-Lebens risikoloses Einkommen zu verschaffen. Das ist aus nationalökonomischer Sicht purer Wahnsinn.

Ein sachrichtiges, startup-kompatibles Steuersystem für Wien muss dann Steuern einheben, wenn ein Startup erfolgreich ist, sich am Markt durchsetzt und Gewinne erwirtschaftet. Die Problematik scheint zwar systemisch-politisch unterschwellig bewusst zu sein, indem Förderprogramme zumindest für manche Startups teilweise finanzieren. Der Staat schiebt sozusagen in eine Tasche der Startups wieder hinein, was er aus einer anderen Tasche desselben Startups rausnimmt. Allerdings ist dieses sinnlose Wechselspielchen für Startups mit erheblichem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden, knappe Schlüsselkräft werden in Durchlaufzeit und Arbeitzeit von der realen Entwicklungsarbeit im globalen Wettrennen um "First-to-Market" abgehalten.  

Hinzugefügt von: Hubertus

08.02.2018
Kategorie: Digitale Wirtschaft
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033

Die Informationsdatenbank des Wiener Landtages und Gemeinderates (Infodat Wien) scheint schon etwas in die Jahre gekommen.

Eine verbesserte, benutzerfreundlichere Datenbank mit erweiterten Metadaten und verbesserter Suchfunktion (inkl. Volltextsuche in Dokumenten) samt API wäre wünschenswert.  

Hinzugefügt von: Mathias Huter

05.02.2018
Kategorie: Digitales Stadtservice
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032

Das wöchentlich erscheinende Amtsblatt der Stadt Wien sollte frei online zugänglich sein – zumindest als PDF, besser: in einem einfach zugänglichen und durchsuchbaren Format.

Andere Bundesländer und Städte haben ihre Amtsblätter online zugänglich gemacht, auch das Amtsblatt der Wiener Zeitung ist online zugänglich. Wien sollte hier nachziehen. Das Wiener Amtsblatt ist bislang nur werktags zwischen 8 und 15 Uhr zum Preis von 1,10 Euro in der Stadthauptkasse erhältlich (https://www.wien.gv.at/medien/print/amtsblatt/). 

Das Amtsblatt enthält Informationen über "Sitzungen von Landtag, Gemeinderat und Gemeinderatsausschüssen sowie über Gewerbeberechtigungen. Amtliche Kundmachungen, Postenausschreibungen innerhalb der Stadt Wien und Vergabeverfahren der Stadt Wien sowie anderer Einrichtungen" – freier Zugang zu diesen Informationen wäre im Sinne einer transparenten und bürgernahen Verwaltung wichtig.

Hinzugefügt von: Mathias Huter

05.02.2018
Kategorie: Digitales Stadtservice
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031

Internationale Erfahrungswerte zeigen, dass bei transparenten, digitalen Verfahren mehr als 10% des Ausschreibungsvolumens eingespart werden können. Wien sollte mittelfristig die öffentliche Nachvollziehbarkeit seiner Vergaben und Ausschreibungen ausbauen und die Open Contracting Prinzipien umsetzen. 

Dies würde bedeuten: echte Transparenz bei Beschaffungen, Ausschreibungen, Vergaben und Privatisierungen – und die Möglichkeit für Bürger_innen, sich in diese Prozesse einbringen und Feedback geben zu können. (https://www.open-contracting.org/implement/global-principles/)

Wünschenswert wären balidge Pilot-Versuche, die auf Erfahrungen internationaler Vorreiter aufbauen (z.B. Montreal):

  • Zentrale, bürgerfreundliche online Veröffentlichung von anstehenden, laufenden und abgeschlossenen Privatisierungen, Ausschreibungen und Vergaben
  • Offene Daten zu Ausschreibungen und Vergaben, insbesondere zu erteilten Aufträgen und Auftragnehmern – offene Daten zu EU-weiten Ausschreibungen sind derzeit nur mit ca 1 Jahr Verzögerung über den Umweg der EU-Kommission erhältlich (https://data.europa.eu/euodp/en/data/dataset/ted-csv) 
    • Pilot zur Umsetzung des Open Contracting Data Standards, um Daten zu Vergaben und Ausschreibungen strukturiert zugänglich und international vergleichbar zu machen
    • Vergesserung der Qualität der an die EU-Kommission gemeldeten Daten (oft fehlen Angaben zu Anzahl der Bieter, Preis etc.)
  • Ausbau von https://www.wien.gv.at/Vergabeportal/
    • Umfassende Archiv-Funktion: Dokumente und Daten zu Vergaben bleiben online und werden nicht gelöscht
    • Umfassende Veröffentlichung, auch von allen Verfahren im Unterschwellenbereich
    • Detaillierte Informationen zu Zuschlägen und Auftragsvergeben, insbesondere zu Auftragsnehmern, Lievferanten und Preisen der Aufträge
    • Neue Features, zB Möglichkeit einer Email-Benachrichtigung bei neuen Ausschreibungen zu bestimmten CPV Codes

Hinzugefügt von: Mathias Huter

05.02.2018
Kategorie: Digitale Wirtschaft
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030

In Anbetracht der Möglichkeiten und des zu erwartenden Ausbaus von electronic voting wäre ein entsprechendes Lehrangebot, das die Stadt ihren Bürgern in diesem Bereich anbietet dringend nötig. Die Inhalte dieses elektronisch angebotenen Kurses sollten von einem rein technischen (wofür und wie ist e-voting einsetzbar, wie kann ich mich weiter informieren) über ein an Beispielen orientiertes (typical examples), bis zu einem theoretischeren (welche demokratischen Mechanismen gibt es, welche Vor- und Nachteile haben bestimmte Wahl-Algorithmen) Lehrangebot reichen.

Realisiert sollte dieser kostenlose Kurs sowohl am website der Stadt (als online Kurs) als auch als app werden; am besten gleich auch in Englisch und den in Wien häufig gesprochenen Sprachen. Um ihn interessanter zu machen könnte er mit einem interaktiven Computerspiel (in dem etwa die Wahl des besten Wiener Restaurants, des besten Nachtlokals, der nervigsten Baustelle, des peinlichsten Politikers, etc. über verschiedene e-voting Prozesse simuliert wird) bereichert werden. 

Hinzugefügt von: Hanappi

30.01.2018
Kategorie: Digitale Kompetenz
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029

In Anlehnung an das Konzept des Projektes "Digital kompetente Klasse" soll im elementarpädagogischen Bereich den Kindern der Zugang zu digitaler Grundbildung in altersgerechter Form ermöglicht werden. Alle drei Dimensionen im Sinne des Dagstuhl-Dreiecks - wie funktioniert das? wie wirkt das? wie nutze ich das? - werden dabei gleichermaßen berücksichtigt.

Hinzugefügt von: michaela.dallinger

30.01.2018
Kategorie: Digitale Kompetenz
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4 Stimmen
 
028

Bitte an "Wien" alternative Methoden nicht nur anzudenken sondern auch zu suchen und versuchen.

STEM visuelles programmieren

Integration der Programmierung in den Mathematikunterricht.

     Visuelle Programmierung der Mathematik Übungen.

Integration der Programmierung am Arbeitsplatz.

     Visuelle Programmierung und Wartung von e-gov online Amtswegen und die "dahinter" liegenden Tätigkeiten (als konkretes Beispiel Feedback Anregung und Beschwerde Formulare ).

 

Hinzugefügt von: Clemens Ott

13.12.2017
Kategorie: Digitale Kompetenz
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027

Leider dreht sich bei der Digitalisierung fast alles um (IT-)Technik. Ja, damit werden viele Dinge auch erst möglich. Wir vergessen dabei jedoch gerne, wie abhängig wir mittlerweile von diesen Systemen sind. Noch weniger wissen wir, wie fragil die einzelnen Infrastrukturen mittlerweile sind und welche weitreichenden Folgen etwa ein sehr realistischer europaweiten Strom- und Infrastrukturausfall ("Blackout") hätte. Daher könnte dieser Traum sehr abrupt platzen. Damit das nicht so weit kommen muss, sollten wir bei den ganzen Vorteilen auch die möglichen Schattenseiten nicht außer Acht lassen. Etwa, indem wir dafür sorgen, dass wesentliche Infrastrukturleistungen wieder robuster gestaltet bzw. von uns definierte Rückfallebenen möglich sind. Etwa durch die Einrichtung von innerstädtischen notversorgungsfähigen Energiezellen und die Vorbereitung von Selsthilfe-Basen. Auch hier wird einiges an Technik notwendig sein. Zum anderen geht es auch um die Selbstwirksamkeit der Menschen ("Resilienz"). Wenn wir heute wissen, dass sich etwa 1/3 der Bevölkerung spätestens am 4. Tag einer blackout-bedingten Versorgungsunterbrechung nicht mehr in der Lage sieht, sich ausreichend selbst versorgen zu können und es nach 7 Tagen bereits rund 2/3 sind, dann fehlt uns hier jegliche Widerstandsfähigkeit. Insbesondere, wenn zu erwarten ist, dass nach einem solchen Ereignis die Versorgung nicht vor einer Woche wieder anlaufen wird.

Natürlich will sich die Digital City 2020 mit anderen / positiven Entwicklungen beschäftigen. Wenn wir aber diese Schattenseiten nicht gleich mitberücksichtigen, dann werden sie uns wahrscheinlich einholen. Auch wenn es uns im Alltag nicht wirklich bewusst ist, weil eh immer alles funktioniert, sollte das Thema Robustheit/Resilienz bei einem so wichtigen Zukunftsthema nicht fehlen! Auch, weil damit viele Chancen verbunden sind. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist nämlich auch, dass es nicht nur um Technik, sondern vor allem um uns Menschen und um Kommunikation geht. Nur so wird es uns auch gelingen, bei hoffentlich nie oder nur selten eintretenden Ausnahmesituationen - was auch durch einen schweren Cyber-Angriff ausgelöst werden kann - gestärkt herauszugehen. Daher ist IKT-Sicherheit zwar wichtig, aber es gibt kein System, das Hundertprozent sicher ist und immer störungsfrei funktioniert. Wir müssen auch mit möglichen schweren Störungen umgehen können!

Hinzugefügt von: Herbert Saurugg

10.12.2017
Kategorie: Digitale Infrastruktur
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026

Um den UnternehmernInnen und vor allen den künftigen EPUs die Bedeutung der Digitalisierung näher zu bringen, wäre ein Speakers Corner hilfreich.

Format: Speaker können digital kostenlos 60-Min-Slots in diesem Setup buchen und für ein live anwesendes Publikum von 100 Menschen (10 Reihen a 10 Plätze) sprechen.

20 Minuten Vortrag + 20 Minuten Fragen&Antworten + 20 Minuten Interviews Backstage

Präsentation am Beamer und Speaker wird gefilmt + live gestreamt + in einem "Vienna Digital Talks" YouTube-Channel ins Web gestellt.

Hinzugefügt von: HelmutKarasAwar...

07.12.2017
Kategorie: Digitale Wirtschaft
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025

Ein Haus, das die neuesten Technologien, die gerade in der Welt entwickelt werden, in interessanter und einfacher Form verständlich und begreifbar macht. Jeder Raum ein Thema. In jedem Raum interaktive Formate und für alle Altersgruppen verständlich - vom Kind über Jugend, Erwachsene, 55+. Was es ist, was es bedeutet, was wir damit tun können. Welche Ziele können wir für eine bessere Welt damit in Angriff nehmen

Hinzugefügt von: HelmutKarasAwar...

07.12.2017
Kategorie: Digitale Kompetenz
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024

Wenn wir Partizipation wollen, sollte das mit den selben Methoden geschehen, wie Menschen erfolgreiche digitale Formate neugierig und niederschwellig benutzen.

Für eine Millionenstadt ist die Beteiligung in dieser Form viel zu gering und viel zu "analog". Es wird zuviel gesucht, was Sinn machen könnte, anstatt die Neugier attraktiv zu wecken und der digitalen sozialen Dynamik danach lernend zu folgen.  Die Abfolge von Aufmerksamkeit -> Attraktion -> Emotion -> Call-to-action gilt auch für nicht-kommerzielle Ziele: So funktioniert "Mensch", wie wir aus erfolgreichen digitalen Formaten wissen.
Unser Ziel sollte die digitale Kompetenz aller BürgerInnen sein. Durch interessante physisch-digitale Begegnungs-Formate für alle Altersgruppen (Kinder/ Jugend, Erwachsene, 55+) in einem "digitalen Musterraum". Themen sind aus dem aktuellen und zukünftigen Leben ausreichend vorhanden. Ich möchte die Menschen in ihren Fähigkeiten fördern und die Neugier für die positive, aktive, gemeinsame Erforschung der Potenziale nutzen.

 

 

 

Hinzugefügt von: HelmutKarasAwar...

07.12.2017
Kategorie: Digitale Kompetenz
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023

Es gibt das Thema zwar schon seit Längerem, aber so richtig praktisch wurde eine digitale Box für persönliche Dokument noch nocht umgesetzt bzw. angeboten. Die Stadt Wien könnte hier Vorreiter sein und eine Bürgerbox zur Verfügung stellen, wo man als Bürger sicher mit der Stadt kommunizieren kann (verschlüsselt und mit Signatur) und auch wichtige Dokument sicher ablegen kann (ebenfalls verschlüsselt und nur mit Signaturkarte oder Ähnlichem) zugänglich. Es gibt ja schon seit Langen sehr gut etablierte Lösungen (zB bei den Notaren "cyberDOC" und den Anwälten "Archivium"). Das passt auch perfekt zum eGovernment!

Hinzugefügt von: Lion123

29.11.2017
Kategorie: Digitales Stadtservice
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022
Neue digitale Ideen werden aus der Sicht der Bürgerin designed. Dabei werden von Anfang an klare Zuständigkeiten innerhalb der unterschiedlichen Ministerien und anderen Akteuren dargestellt. Dadurch können langfristig Strukturen innerhalb der Ministerien entlang funktionierender Ideen geschaffen werden. Durch im Vorhinein gesetzte qualitative und quantitative Ziele können wir Nachhaltigkeit erreichen, in dem wir nicht funktionierende Ideen wieder entfernen.

Hinzugefügt von: rolandbair

29.11.2017
Kategorie: Digitale Kompetenz
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021

Nach dem Ölschock in den 70igern war er allgegenwärtig, der autofreie Tag in den Windschutzscheiben... die gute Idee von damals würde ich gerne in die Gegenwart übertragen. Als Anreiz hätte ich 2 Gedanken an die Wiener Verkehrsbetriebe, bzw. den parkraumbewirtschaftenden Magistrat:
1.) freie Öffi Fahrt für autofreie Tage für die Fahrzeuglenker
2.) freies Parken (ohne Kurzparkzone) für autofreie Tage
Umzusetzen wäre das relative einfach mit einer zentralen webbasierten Meldestelle, bei der die Fahrzeug- & Lenkerdaten hinterlegt werden und auch der freie Wochentag eingegeben wird. So könnte sowohl bei der Parkraum Prüfung als auch bei einer Fahrscheinkontrolle problemlos geprüft und "erlaubt" werden....

und vielleicht lebt ja mit der einen oder anderen Windschutzscheibenreminiszenz auch das "Ja zu A" aus den 70igern wieder auf

Hinzugefügt von: Alexander Chvojka

28.11.2017
Kategorie: Digitales Stadtservice
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020

es hängt im Eingangsbereich des Wohnhauses, alt, hölzern mit Notrufnummern, aushangpflichtigen Informationen aus dem Jahre Schnee und den unvermeidlichen Installateur- / Schlüsseldienstwerbungen gespickt. Wir gehen täglich daran vorbei - eine gewaltige Frequenz...
Meine Idee geht über den Ersatz des Holzbrettes durch vandalismussichere Touchscreens hinaus (das gibt's eh schon) - ich bin überzeugt, daß kleine soziale Netze über den Austausch von "ich suche / brauche / biete" funktionieren, idealerweise nahe, persönlich, bewährt - Basena Tratsch eben.
Dazu braucht es nicht viel - zunächst einen zentralen Platz (gab's da nicht früher die Telefonhüttln...?) in der unmittelbaren Nachbarschaft. Dann einen barrierefreien Zugang für Jeden der mag und zuletzt kleine Nützlinge wie Schnittstellen zu den Botendiensten (Paket Hinterlegung wo genau), zu den Stadtwerken, zu "Sag's Wien" oder der Apothekennachtdienstübersicht und der entlaufenen Katze sowie der angebotenen Englisch Nachhilfe ... Viele der "Schnittstellen" zu Diensten könnten zentral versorgt werden, alle anderen Gretzl Grundfunktionen sind leicht in bestehenden sozialen Softwareplattformen abbildbar
Location based services - eine urwiener Tradition neu interpretiert

Hinzugefügt von: Alexander Chvojka

28.11.2017
Kategorie: Digitales Stadtservice
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019

Die Stadt Wien hat mit dem Glasfaserangebot Blizznet der Wien Energie ein hervorragendes Produkt. Damit haben auch Private kostengünstig eine Möglichkeit zu 100/100 Mbit Leistung zu kommen

Leider stockt der Ausbau und findet nur vereinzelt statt.

In Wien werden in den nächsten Jahren sehr viele neue Wohnbauten errichtet werden Spezielle die Stadtentwicklungsgebiete bieten sich für flächendeckende Lösungen an.

Ein Musterprojekt kann zB. der Nordbahnhof sein. Hier entstehen noch 5000 Wohnungen, 10000 Arbeitsplätze.

 

 

Hinzugefügt von: Ripperl

28.11.2017
Kategorie: Digitale Infrastruktur
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