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Partizipation Wien

56 Teilnehmer
47 Kommentare
404 Stimmen
81 Ideen

Partizipatives BürgerInnen-Budget in Simmering 2019

Endet am: 30.04.2020

Liebe Simmeringerinnen! Liebe Simmeringer!

 

Herzlichen Dank für Ihre vielen Beiträge und Vorschläge zum partizipativen Bezirksbudget, dadurch zeigen Sie Ihr großes Interesse an der aktiven Mitgestaltung unseres Bezirkes.

 

Nach Sortierung und eingehender Überprüfung auf Umsetzbarkeit, haben Sie nun in weiterer Folge die Möglichkeit, die Vorschläge zu bewerten.

 

Manche Beiträge kommen nicht zur Abstimmung, da sie sich entweder schon in Bearbeitung befinden, nicht in den Kompetenzbereich des Bezirkes fallen oder gar nicht umsetzbar sind. Sie finden dazu Stellungnahmen bei den einzelnen Beiträgen.  

 

Ihr Bezirksvorsteher KR Paul Johann Stadler

 

Reden Sie mit!

Partizipation bedeutet geteilte Verantwortung, erfordert gegenseitigen Respekt und erhöht die Eigen- und Mitverantwortung an der Gestaltung rund um den Bezirk.

Es gibt Ihnen eine zusätzliche Möglichkeit, Simmering aktiv mitzugestalten, denn schließlich kennen Sie Ihr Lebensumfeld am besten.

Damit nehmen Sie Einfluss auf die Verwendung öffentlicher Geldmittel und helfen mit, dass die Gestaltung des Bezirks noch bürgerfreundlicher und demokratischer wird.

Ihre Ideen werden dazu beitragen, dass wir Simmering gemeinsam noch  lebenswerter machen und ich freue mich auf Ihre Teilnahme an diesem  zukunftsweisenden Projekt!

 

Der Ablauf:
  • 1. bis 31. März 2019: Bringen Sie Ihre Ideen und Vorschläge ein

  • April 2019: Ihre Ideen werden zusammengefasst, Expertisen dazu eingeholt und auf ihre Umsetzung hin geprüft.

  • 2. bis 30. Mai 2019: Bewerten Sie die wieder online  gestellten Vorschläge, diskutieren Sie mit anderen und kommentieren Sie Ideen als gute oder weniger gute. Die Vorschläge liegen auch im Büro der Bezirksvorstehung auf und können dort ebenfalls bewertet werden.

  • ab Juni 2019: Die bewerteten und kommentierten Vorschläge werden in den Ausschüssen und Kommissionen  diskutiert und ein Bericht an die Bezirksvertretung vorbereitet.

  • ab September 2019: Die besten Ideen werden realisiert!  Zu Anträgen formuliert werden diese in der Bezirksvertretung Simmering beschlossen und die Magistratsabteilungen mit der Umsetzung befasst.

 

Ergebnisse und Informationen werden auf der Bezirkshomepage unter  https://www.wien.gv.at/bezirke/simmering/ veröffentlicht.

Die einzelnen Ideen wurden wie folgt behandelt

Mehr Fahrradabstellplätze

Empfehlung der Bezirksentwicklungskommission: positiv

Beschluss der Bezirksvertretung vom 4.12.2019: einstimmig beschlossen; die Fachabteilung prüft die Machbarkeit

 

 

Mehr Begrünung

Empfehlung der Bezirksentwicklungskommission: positiv

Beschluss der Bezirksvertretung vom 4.12.2019: einstimmig beschlossen; die Fachabteilung prüft die Machbarkeit

 

 

Mehr Sitzmöglichkeiten

Empfehlung der Bezirksentwicklungskommission: positiv

Beschluss der Bezirksvertretung vom 4.12.2019: einstimmig beschlossen; die Fachabteilung prüft die Machbarkeit

 

Jährliche Erhebung der Geschäftsstruktur

Eine Einbringung eines Antrages betreffend eine jährliche Erhebung der Geschäftsstruktur wird durch die Bezirksentwicklungskomission einstimmig abgelehnt, da hierfür die  Wirtschaftskammer  zuständig ist.

 

Barriere zwischen Gleisen und Fußweg

Die Einbringung eines Antrages betreffend einer Barriere zwischen Gleisen und Fußweg wird durch die Bezirksentwicklungskomission einstimmig abgelehnt,  da eine sichere Erreichbarkeit des Fußweges durch Personen von den bzw. zu den parkenden Autos nicht gegeben wäre.

 

40er Zone auf der Simmeringer Hauptstraße

Die Einbringung eines Antrages betreffend 40er Zone auf der Simmeringer Hauptstraße wird durch die Bezirksentwicklungskomission einstimmig abgelehnt.

 

FußgängerInnen-Ampel beim Bahnhof Simmering (Kommentar  -   Sigrid Ellmaier)

Empfehlung der Bezirksentwicklungskommission: positiv

Beschluss der Bezirksvertretung vom 4.12.2019: einstimmig beschlossen; die Fachabteilung prüft die Machbarkeit

 

 

Neugestaltung der Simmeringer Hauptstraße im Bereich Gottschalkgasse - Simmeringer Platz

eingelangt per E-Mail am 27.03.2019 im Büro des Bezirksvorstehers

Download der Datei

Geschäftsbelebung mit Boutiquen und Kaffees außerhalb der U3

eingelangt per E-Mail am 19.03.2019 im Büro des Bezirksvorstehers

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Auch ich als Bezirksvorsteher bin mit der Geschäftssituation im Bezirk nicht zufrieden, habe aber leider keinen Einfluss auf die Lokalvergabe.

Die Erfahrungen des Stadtgartenamtes haben gezeigt, dass derartige Tröge – abgesehen von der extrem aufwändigen Pflege -  nur sehr kurzfristig attraktiv sind, da sie innerhalb kürzester Zeit beklebt bzw. beschmiert und als Mistkübel verwendet werden. Weiters gestaltet sich die Bewässerung äußerst schwierig, da die meisten Plätze verparkt sind oder stark frequentiert werden.

Die Einbringung eines dahingehenden Antrages wurde daher vom Umweltausschuss einstimmig abgelehnt.

 

Simmering ist zu grau!

Aufstellung und Bepflanzung von großen und hellen Tontöpfen.

eingelangt per E-Mail am 22.2.2019 im Büro des Bezirksvorstehers

 

Das Gebiet rund um die Birkenstockgasse und die Otto-Herschmann-Gasse sind bereits größtenteils begrünt.

Betreffend Begrünung rund um die Gasometer wird darauf verwiesen, dass im Zuge des Projektes „Gasometervorfeld“ die Errichtung eines Zentralparks geplant ist.

Die Einbringung von Anträgen zum gegenständlichen Beitrag wurde vom Umweltausschuss daher einstimmig abgelehnt.

Begrünung Bezirk Simmering

Durch das Parkpickerl im Bereich Gasometer werden insgesamt weniger Parkflächen benötigt. Dies bietet die einmalige Möglichkeit den Bezirk weiter zu begrünen und damit auch der Aufhitzung der Stadt in den Sommermonaten entgegen zu wirken. Vorschläge für mögliche Projekte:

Parkanlage rund um die Gasometer Pflanzung von Alleebäumen entlang zumindest einer Fahrtrichtung der Otto-Herschmann-Gasse Begrünung der Schrägparkplätze in der Birkenstockgasse etc.

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Die gewünschten Schutzwege wurden von der Bezirksvorstehung in der Vergangenheit bereits angeregt und entsprechende Vorschläge zur Prüfung an die MA 46 (Verkehrsorganisation und Technische Verkehrsangelegenheiten) weitergeleitet.

Dabei haben sich folgende Beurteilungen ergeben:

Eyzinggasse Höhe Nussbaumallee: Es wurde keine Bedarf zur Einrichtung eines Schutzweges festgestellt, allerdings wurde als Querungshilfe eine Gehsteigvorziehung errichtet.

Kreuzungsbereich Eyzinggasse/Otto-Herschmann-Gasse: Ein Schutzweg wurde bereits verordnet und nach Herstellung einer Gehsteigvorziehung markiert.

Otto-Herschmann-Gasse/Eyzinggasse linke Seite: Eine Verkehrszählung hat ergeben, dass mehr Personen die Kreuzung auf der rechten Seite überqueren. Hier werden eine Gehsteigvorziehung und ein Schutzweg eingerichtet.

 

weitere Schutzwege Eyzinggasse

Die bereits errichteten Schutzwege auf der Eyzinggasse und der Otto-Herschmann-Gasse bedeuten für Fußgänger bereits eine deutliche Verbesserung. Um die Fußwege von den Wohnbauten Richtung Gasometer weiter abzusichern, sind an folgenden Stellen weitere Schutzwege notwendig:

Querung der Eyzinggasse auf Höhe der Nussbaumallee Querung der Eyzinggasse bei der Einmündung in die Otto-Herschmann-Gasse Querung der Otto-Herschmann-Gasse auf der linken Straßenseite der Eyzinggasse
 

Bei der Ausfahrt in die Nußbaumallee wurden zur Sichtverbesserung Betonleitwände aufgestellt.

Weiters wurde in der Bezirksvertretungssitzung am 4.12.2019 ein Antrag auf Anbringung eines Piktogrammes "Achtung Fußgänger" mit Doppelfeil einstimmig beschlossen.

Als weitere Maßnahme soll in der Nußbaumallee die mobile Tempoanzeige aufgestellt werden.

Verkehrskonzept Nussbaumallee

Die Nussbaumallee wird aktuell sehr stark als Durchzugsstraße genutzt (Abkürzung zur Anschlussstelle St.Marx). Der für diese Strecke verkehrsplanerisch vorgesehene Weg führt jedoch über die Erdbergstraße. Statt dieses Weges wird jedoch deutlich häufiger die Nussbaumallee genutzt. Die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h wird vielfach ignoriert. Das ist gefährlich und störend sowohl für die Anwohner, als auch für die Mitarbeiter der Wiener Netze (Unfallgefahr bei der Parkplatzeinfahrt!). Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei bringen kurzfristige Besserung, beheben aber nicht die Ursache des Problems Eine weitere Verkehrsberuhigung durch bauliche Maßnahmen auf der Nussbaumallee ist daher wünschenswert (z.B. Bremsschwellen). Ziel muss es sein, die Nussbaumallee als Durchzugsstraße unattraktiv zu machen und den Verkehr auf die vorgesehene Route über die Erdbergstraße umzuleiten. Hierzu könnte die Ampelschaltung auf der Erdbergstraße optimiert werden.

Es sollen derzeit keine weiteren Maßnahmen getroffen, sondern das Projekt „Südliches Gasometervorfeld“ der Magistratsabteilung 21 – welches einige Veränderung herbeiführen wird – abgewartet werden.

Von der Verkehrskommission wird daher die Einbringung eines Antrages betreffend Fußweg Döblerhofstraße einstimmig abgelehnt.

Fußweg Döblerhofstraße

 

Die Döblerhofstraße benötigt dringend einen sicheren Fußweg, da die aktuelle Situation sowohl für Autofahrer als auch für Fußgänger sehr unübersichtlich ist. Daher möchte ich folgenden Vorschlag einreichen:

Durchgängiger baulich getrennter Fußweg Verbreiterung des Fußwegs auf der gesamten Döblerhofstraße bauliche Maßnahmen, die die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h befördern (z.B. Bremsschwellen, schmalere Fahrspur, etc.)
 

Im angesprochenen Bereich wurden bereits Maßnahmen zur Einhaltung der 30 km/h-Zone getroffen. So wurde im Frühjahr 2019 die Parkordnung im Bereich Csokorgasse/Nowalskigasse so verändert, dass sie eine Verschwenkung bildet, welche zur Geschwindigkeitsreduktion beiträgt.

Weiters wurden Bodenpiktogramme aufgebracht und der Kreuzungsbereich Paul-Heyse-Gasse/Ganghofergasse soll mit einer Plateauanhebung verkehrssicherer gestaltet werden.

Die Verkehrskommission empfiehlt daher einstimmig, derzeit keine weiteren Maßnahmen zu setzen.

 

Kontrolle Individualverkehr

Nachdem es sichtlich nicht möglich ist die "beliebten Abschneidemöglichkeiten" durch die 30er Zonen (Sängergasse, Csokorgasse, Paul Heysegasse, Rudolf-Simon-Gasse, Ganglhofergasse mit Querung Stakl Parkplatz) duch die Polizei zu überwachen, und es daher zu haarsträubenden Situationen auf für die Fußgänger kommt wären Durchfahrverbote (bauliche) und weiter Einbahnen zweckmäßig.
Sinnvoll wäre es auch beim Nachfolger vom Billa die Ladetätigkeit zu verifizieren. Entladen am Fußgängerübergang etc, sind gang und gebe.

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Das Problem der öffentlichen Anbindung Simmerings an Schwechat ist im Bezirk seit Jahren Thema, der öffentliche Verkehr liegt aber in der alleinigen Kompetenz der Stadt Wien bzw. bei den ÖBB. In meiner Funktion als  Bezirksvorsteher weise ich regelmäßig auf diese Problematik hin und ich werde mich auch künftig bei der Stadt Wien für eine Lösung stark machen.

 

Schaffung Öffentlicher Verkehr

Nachdem am Stadtrand jede Menge Wohnungen gebaut werden und über der Stadtgrenze in Schwechat ebenso, sollte mann den HALBSTUNDENTAKT verbessern. Nachdem die Nahversorgung in Schwechat auch besser und näher ist bin ich quasi gezwungen den Individualverkehr zu verwenden. Öffentlicher Verkehr (Bus & Bahn) ist quasi nicht existent.... (danke CAT)
Überhaupt bin ich der Ansicht, daß jeder der in Wien ARBEITET und somit in WIEN STEUERN ZAHLT auch vernünfig nach Wien kommen sollte. Solange es öffentlich nicht möglich ist, bleibt nur der Individualverkehr.

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Laut Auskunft der zuständigen Magistratsabteilung wird diese Markierung ausschließlich bei neuen Übergängen aufgebracht.

 

Überprüfung von Zebrastreifen auf vorhandene Quermarkierungen für Radfahrer*innen

Da mit der ab 1. 4. 2019 gültigen 30. Novelle STVO  § 8 Abs 4a das Befahren von Schutzwegen in Gehrichtung der Fußgänger*innen verboten ist, außer es sind links und rechts des Schutzwegs Quermarkierungen angebracht, sollten jene Zebrastreifen im Bezirk, welche diese Quermarkierungen nicht haben, möglichst bald mit solchen ausgestattet werden.

 

 

 

 

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Vor einigen Jahren wurde mit Mitteln aus dem Bezirksbudget eine provisorische Park&Ride-Anlage auf ÖBB Grund etabliert. Die Errichtung einer bewirtschafteten Park&Ride-Anlage kann nur durch die Stadt Wien erfolgen und ich werde als Bezirksvorsteher diesbezüglich Gespräche aufnehmen.

P&R Schnellbahn Kaiserebersdorf

Mit Eröffnung der Flughafenschnellbahn wurde P&R bei der Station Kaiser Ebersdorf auf Simmeringer und Schwechater Seite versprochen. In Schwechat gibts jetzt P&R in Simmering Fehlanzeige. Wäre dringends anzugehen.

Die Anregung wurde in der Verkehrskommission behandelt, dabei wurde eine Umsetzung mehrstimmig nicht empfohlen.

Begegnungs- und Grünzone Simmeringer Hauptstraße

Es mag utopisch klingen, doch angesichts der verkehrsreduzierenden Maßnahmen in Städten wie Madrid, Oslo und in anderen großen Städten, ist diese Utopie eine durchaus konkrete.

Mein Vorschlag: Verwandlung der Simmeringer Hauptstraße von der Zippererstraße bis zum Bahnhof Simmering in eine Begegnungszone analog zur Mariahilferstraße. Die dadurch entstehenden Probleme des Durchzugsverkehrs sind lösbar. Die Begrünung der Städte und die Reduktion des motorisierten Verkehrs sind angesichts der Klimakatastrophe eine unbedingte Notwendigkeit. Simmering könnte als einer der großen Flächenbezirke Vorreiterrolle spielen.

 

Betreffend Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung findet derzeit eine Evaluierung der MA 18 statt, anschließend wird die Bezirksvertretung entscheiden.

 

Parkpickerl ganz Simmering - Begrünung freier Parkflächen

Angesichts des nach Einführung des Parkpickerls erfolgenden Desasters für die BewohnerInnen der angrenzenden Zone, wäre eine Ausweitung des Parkpickerls wünschenswert.

Da zu erwarten ist, dass sich dadurch die Parkraumnot erheblich reduziert, wäre es angebracht, einen gewissen Prozentsatz (mein Vorschlag wäre 1/3) der Parkflächen frei zu machen für Parklets und/oder Begrünungen.

Ein Antrag betreffend  Einführung weiterer Tempo-30-Zonen im Bezirk wurde von der Verkehrskommission einstimmig abgelehnt.

 

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Die Evaluierung der Parkraumbewirtschaftung wurde in der Simmeringer Bezirksvertretung einstimmig beschlossen und muss abgewartet werden.

Für die Verordnung einer 30 km/h-Zone im gesamten Bezirksgebiet kann abgestimmt werden.

Parkpickerl und Tempo 30 ganz Simmering

1. Das jetzige Warten auf Evaluation im Herbst, wo es doch klar ist, dass die Bewohner*innen der Zone 2 massiv von den Auswirkungen durch die Einführung des PP in Zone 1 betroffen sind, scheint mir die Quälerei nur mutwillig zu verlängern. Und um nicht über kurz oder lang vor den Beschwerden der Bewohner*innen der Zone 3 zu stehen, wäre gleich die Parkraumbewirtschaftung für den gesamten Bezirk sinnvoll. Früher oder später wird es sowieso flächendeckend in Wien eingeführt, sowie im Umland, wie in Schwechat. Es ist angesichts der Notwendigkeit schon aus Klimakatastrophengründen den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, nicht verantwortlich, da noch länger zu warten.

2. Aus eben solchen Gründen plus den der Steigerung der Sicherheit für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer*innen wäre Tempo 30 für den gesamten Bezirk angebracht. In Gegenden, wo dies großräumig eingeführt wurde, hat sich sowohl die Verkehrssituation als auch die Sicherheit verbessert. Also warum warten? Am besten wäre natürlich eine wienweite Tempo-30-Zone. Doch das wird noch eines längeren Überzeugungsprozesses bedürfen.
Anregen möchte ich auch eine Überprüfung der Einhaltung der bisherigen 30-km-Zonen plus dem Ergreifen von baulichen Maßnahmen, welche eine höhere Geschwindigkeit verhindern. Unsere Kinder und alten Menschen werden es uns danken.

Der Umweltausschuss hat beschlossen, einen Antrag hinsichtlich Begrünung, Beschattung, sowie Anbringung von weiteren Sitzgelegenheiten mit Tischen und "Wasserberieselung" auf der öffentlichen Fläche an die Bezirksvertretung zu stellen.

Nach Rücksprache mit dem Roten Kreuz ist die Örtlichkeit für die Einrichtung eines Kühlraumes nicht geeignet. Diese Anregung wird daher nicht weiter verfolgt.

Die Verordnung einer Begegungszone in der Svetelskystraße ist nicht möglich, da diese Straße lt. der zuständigen Magistratsabteilung in keiner Hinsicht die notwendigen Kriterien erfüllt.

 

 

 

Betonfläche vor Merkur Etrichstraße/Svetelskystraße begrünen und beschatten

Die Sommer werden heißer und das Überqueren unbeschatteter oder wenig beschatter Betonflächen wird zur Qual. Die Fläche vor dem Merkur ist so eine. Zwar gibt es entlang des Gebäudes bis hin zum Hofgartl einige Bänke und junge Bäume, doch erstens scheint mir dies auch zu wenig zu sein und zweitens ist vor dem Ausgang des Merkurs bzw. der Apotheke und der Post nichts dergleichen. 

Hier wäre eine Begrünung des Platzes und das Einrichten von Sitzgelegenheiten mit Tischen unter natürlichen Lauben sicherlich sowohl eine Verschönerung des Stadtteilbildes als auch eine Verbesserung der hitzegeplagten Bewohner*innen.

Gespannte Schattendächer wären eine weitere Möglichkeit, sowie Wasserberieselung.

Und nicht zuletzt wäre genügend Platz für einen Kühlraum, wie es das Rote Kreuz schon voriges Jahr in Floridsdorf für unter der Hitze leidenden Menschen, die in der eigenen Wohnung keinen ausreichenden Schutz finden, zur Verfügung gestellt hat.

Dies sind Einzelvorschläge - der Umsetzung vorgelagert sollte die Erstellung eines ökologisch-urbanen Gesamtkonzepts für diesen Ort sein. Eventuell mit Einbeziehung der Svetelskystraße als Begegnungszone. 

Auf Empfehlung der Verkehrskommission wurde in der Bezirksvertretungssitzung am 4.12.2019 ein Antrag hinsichtlich Überprüfung, ob ein Lückenschluss des Fußweges möglich ist, einstimmig beschlossen.

Als Erstmaßnahme sollen eine Ausholzung bzw. ein Sträucherrückschnitt in der Baudißgasse durchgeführt werden.

Fußweg Zentralfriedhof 9. Tor - Kaiser-Ebersdorfer-Bahnhof. Lücke schließen!

Vom 9. Tor Zentralfriedhof geht entlang der Mauer (seit kurzem Zaun) des Friedhofs ein schöner Waldweg parallel zur Sophie-Lazarsfeld-Straße, von ihr durch Bahngleis und Felder getrennt, der auch von Spaziergänger*innen, Jpgger*innen und Hundebesitzer*innen genutzt wird. Beim Ende des Friedhofs führt nach links ein schöner Grünzug (Verlängerung des Leberwegs) bis zur Simmeringer Hauptstraße.
Der Weg geht aber auch gerade nunmehr parallel zur Baudißstraße weiter. Bei einer engen S-Kurve müssen aus der Zentralwerkstädte führende Gleise überquert werden, dann geht es wiederum auf Naturboden, umrahmt von Gebüschen und Bäumen weiter bis zu einem Grundstück, das fast zur Baudißgasse reicht. Hier müssen Fußgeher*innen nach rechts zur Straße abbiegen. Es gibt zwar einen Grünstreifen, doch der ist dicht bewachsen und undruchdringlich. Das ließe sich aber ändern, indem ein Weg dort angelegt wird, der nicht breit zu sein braucht. Denn jetzt ist man gezwungen, entweder den schmalen Streifen entlang der Straße bis zum Bahnhof Klein-Schwechat zu gehen, was angesichts des doch recht regen Verkehrs und des flotten Tempos der Kraftfahrzeuge nicht ungefährlich ist. Die Möglichkeit, oben, entlang den Verschiebeschienen von Kledering zu gehen, ist demgegenüber noch sicherer.

Nach dem Bhf Klein-Schwechat geht dann wieder ein schöner alleeartiger Weg bis zum Bhf Kaiser-Ebersdorf. Da bei diesem Bahnhof Ecke Csokorgasse/Simmeringer Hauptstraße derzeit ein großes Wohnbauprojekt schon ziemlich weit fortgeschritten ist, wäre es empfehlenswert, bei diesem Weg, der direkt zum Naherholungsgebiet Zentralfriedhof und daneben (Grünzug Verlängerung Leberweg) führt, die gefährliche Lücke rasch zu schließen, ehe es, wenn dann mehr Menschen als bislang hier entlang gehen, es zu keinen Unfällen kommt.

Zum besseren Verständnis siehe: https://photos.app.goo.gl/YdS1nHxxmixRQQZa8

 

 

Nachdem – lt. zuständiger Magistratsabteilung 46 - der Straßenquerschnitt der Ailecgasse die Markierung eines Radweges nicht ermöglicht, wurde die Einbringung eines dahingehenden Antrages von der Verkehrskommission einstimmig abgelehnt.

 

Abgebrochenen Radweg Baudißgasse verlängern

Sophie-Lazarsfeldgasse gibt es einen Radweg, der knapp vor der engen S-Kurve abbricht. Gerade dort, wo es gefährlich wird. Radweg sollte durchgehend bis zum Bahnhof Kaiser-Ebersdorf gehen, wo es einen Anschluss an Radweg Simmeringer-Hauptstraße gäbe.

siehe: https://photos.app.goo.gl/fbExweUb8RGk7h3aA

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Die Anregung wird an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

 

Unterm Pflaster liegt der Strand

Angesichts der vielen und mit jedem Bauvorhaben zunehmenden versiegelten Flächen und den damit einhergehenden Verschärfungen der Klimasituation möchte ich anregen, dass

überprüft wird, ob nicht ein Teil davon aufgebrochen und begrünt werden könnte analog zu Ersatzbaumpflanzungen bei Baumfällungen auch bei Bauvorhaben Ersatzgrünflächen im gleichen Ausmaß wie Böden versiegelt wurden vorzuschreiben.

Es ist klar, dass vor allem Punkt 2 nicht Bezirksangelegenheit alleine ist. Doch Bezirk könnte dies als Forderung an zuständiges Mitglied des Stadtsenats weiterleiten.

Nach Behandlung im Finanzausschuss wurde in der Bezirksvertretungssitzung am 4.12.2019 ein Antrag betreffend Livestream und Podcast eingebracht und einstimmig beschlossen.

Podcast der Bezirksvertretungssitzungen

Das österreichische Parlament tut es. Der Wiener Landtag tut es. Etliche Gemeinden tun es. Ebenso einige Bezirke in Wien: Die Liveübertragung von Plenarsitzungen. Simmering sollte dies endlich auch tun. Sehr zu empfehlen  wäre aber, nicht nur als zeitgleiches Streaming, sondern auch zum späteren Anschauen, also als gespeicherten Podcast. Wäre ein Mehr an Transparenz und die Möglichkeit, sich genauer zu informieren.

Antwort der Redaktion:
Vielen Dank für Ihren Beitrag!

Die MA 18 – Stadtentwicklung und Verkehr hat einen „Masterplan Fahrradstraßen Wien“ erarbeitet, in dem Straßenabschnitte vorgeschlagen werden, die sich als Fahrradstraßen oder fahrradfreundliche Straßen eignen. In weiterer Folge findet eine nähere Begutachtung statt, wo eine Umsetzung erfolgen soll.

Nähere Informationen zum Fußwegkonzept finden Sie unter www.wienzufuss.at

Längerfristiges Radwege- und Fußwegekonzept

Angesichts der bestehenden Radwege, die immer wieder mal im Nichts enden, hat es den Anschein, dass ein längerfristiges Konzept im Bezirk nicht existiert.

Um Fehlplanungen zu vermeiden und die Entwicklung eines breiten Angebots für RadfahrerInnen und FußgängerInnen mit verfolgen zu können, wäre ein solches über mehrere Jahre bzw. Wahlperioden hinausreichendes Konzept der Förderung von unplugged menschlichen Bewegungen sinnvoll. Diese wären auch mit den umliegenden Bezirken inklusive Schwechat abzustimmen. Und natürlich in Bezirksversammlungen zu erörtern.

 

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